Bürgeraktion

Yes, we can!




Die Mühen haben sich gelohnt

10.02.2010:
Seit Mittwochabend ist es klar: Die Ortsvorsteher sind wieder eingeführt!!!

Von den 3402 eingereichten Unterschriften waren tatsächlich 3362 Stimmen gültig.
Somit war der Gemeinderat in der Lage, erneut zu tagen. Teile der FDP sind umgeschwenkt und haben sich der einstimmig stehenden CDU angeschlossen. Damit stand der Beschluss fest, die Ortsvorsteher wieder einzuführen.
Für Clarholz übernimmt den Posten des Ortsvorstehers Franz-Josef Tegelkamp und für Herzebrock Heinz Falkenreck.
Damit endet die zuletzt sehr emotional geführte Debatte um das Thema der Bürgerinitative.
28.01.2010:
Bürgermeister Lohmann hat 3402 Unterschriften in Empfang genommen. Die Gültigkeit der Stimmen wird von der Verwaltung geprüft. Bei min. 1182 gültigen Stimmen wird der Gemeinderat am 10. Februar sich des Themas erneut annehmen.

24.01.2010:
Am Donnerstag, 28.01.2010, um 17:00Uhr werden die bisher eingesammelten Unterschriften der Bürgerinitiative im Rathaus der Gemeinde unserem Bürgermeister überreicht. Mittlerweile haben sich weit über 3000 Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift zu diesem Thema positioniert.

08.01.2010:
Die Unterschriftenaktion gewinnt an Fahrt: In den Geschäften der Gemeinde liegen die Unterschriftlisten aus, Menschen, die sich für die Sache einsetzen, sprechen Bürger auf dem Marktplatz an, das Thema verbreitet sich über Mundpropagande wie ein Lauffeuer. Am 28.01.2010 sollen die 1182 Stimmen dem Bürgermeister überreicht werden, um den Bürgerentscheid in Gang zu setzen. Schliesslich geht es thematisch nicht nur um den Einsatz der Ortsvorsteher und die damit verbundenen, ungeliebten Kosten, sondern vielmehr um die Eigenständigkeit der Ortsteile in der Doppelgemeinde. Eigenständige Ortsteile in einer Doppelgemeinde? Ein Widerspruch? Mitnichten! Selbstverständlich sind die Bürgerinnen und Bürger beim Zusammenschluss der Gemeinden Anfang der 1970er mit Vorbehalten an die Sache herangegangen. Wer erinnert sich nicht noch an Sticker-Aktionen wie "Clarholz, die Nr.1 in Herzebrock", als es darum ging, aus Clarholz, seitens des Terminus, Herzebrock II zu machen. Aber das ist lange her und die Bürgerinnen und Bürger fühlen sich wohl in und identifizieren sich mit der Doppelgemeinde Herzebrock-Clarholz.
Nichtsdestotrotz haben die Ortsteile ihre Eigenständigkeit in puncto Brauchtum und Vereinsleben beibehalten. Und das ist gut so! Die Kultur im Allgemeinen lebt von der Vielfalt; im Besonderen von der lokalen Identität. Warum dann etwas abschaffen, was über Jahrzehnte gewachsen und zu einem eigenständigen, organischen Arrangement zwischen den Bürgeinnen und Bürgern der beiden Ortsteile geworden ist? Brauchen wir wirklich neue Ortsschilder, die nur noch den Doppelnamen tragen? Wollen wir ohne Identität in einem "Einheitsbrei" untergehen?
Wir haben mit der Beantwortung der im Bürgerbegehren gestellten Sachfrage "Sind Sie für die Wiedereinsetzung der beiden Ortschaften Herzebrock und Clarholz in der Hauptsatzung der Gemeinde Herzebrock-Clarholz?" mittels Unterschrift die einmalige Chance, direkte Demokratie auszuüben und für unsere Belange und Interessen einzutreten.

05.01.2010:
In Clarholz hat sich eine Bürgerinitiative um die Herren Norbert Pollmeyer, Manfred Nöger und Stefan Wellerdiek gebildet. Diese hat ein Bürgerbegehren gem. §26 der Gemeindeverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen initiiert. Es wird gefragt: "Sind Sie für die Wiedereinsetzung der beiden Ortschaften Herzebrock und Clarholz in der Hauptsatzung der Gemeinde Herzebrock-Clarholz?"
Bereits zur Infoveranstaltung im Clarholzer Konventhaus am 05.01.2010 kamen 150 Interessierte. Hier wurde noch einmal erläutert, dass man für die Wiedereinführung der Ortsteile kämpft. Bis zum Ende des Monats müssen 1182 Unterschriften gesammelt sein. Ein heres Ziel, doch sind bereits 450 Listen verteilt. Auf jeder Liste können sich 6 Unterschriftwillige verweigen. Der Rat in Herzebrock-Clarholz hatte die Ortsteile im Dezember abgeschafft, um mit dieser Maßnahmen die Kosten für die Ortsvorsteher zu sparen.

16.12.2009:
In der Ratssitzung hat sich die Mehrheit mit 18 möglichen Mandaten, bestehend aus SPD, FDP, UWG und Grüne gegen die Interessen der CDU mit ihren 17 zur Verfügung stehenden Mandaten durchgesetzt. Mit ca. 250 Bürgern, die auch mit Unmutsbekundungen bei Bekanntgabe des Ergebnisses nicht hinter dem Berg hielten, war die Sitzung gut besucht. Somit wird es zukünftig in der Doppelgemeinde keine Ortsvorsteher mehr geben. Diese fungierten bisher als Bindeglied zwischen Ortschaft und Gemeinderat und hatten damit die Aufgabe, die Interessen ihrer Ortschaft gegenüber dem Rat zu vertreten. Clarholz ist nun einmal mehr um eine Stimme gebracht und in der Wertigkeit von HERZEBROCK-CLARHOLZ herabgestuft worden.

Ganz Clarholz trägt Trauer

Das war´s, aus und vorbei für die Ortsteile!

Doch Clarholz wehrt sich